D’Raith-Schwestern & da Blaimer

Die vielbeachteten Sterne der Süddeutschen Liedermacherszene.

Ruhig und besinnlich sind die Lieder der Raith-Schwestern, die seit 1976 traditionelle Musik mit ihren Wurzeln in der Oberpfalz machen. Sie gehören schon lange zu den beliebtesten Mundartgruppen in Bayern, denn wenn die Raith-Schwestern samt Andi Blaimer auftauchen, weht eine gewaltige Prise Frische, Unbekümmertheit, Natürlichkeit und Spielfreude durch den Raum.

Mit ihren einzigartigen, gefühlvollen Stimmen sorgen Tanja und Susi Raith immer für GänsehautStimmung. Die zwei Schwestern fügen sich zu einer klanglichen Einheit, die in dieser vollendeten Form heute nur noch selten zu hören ist.

In ihrem Programm „Hart aber Herzlich“ präsentieren sie wunderbare menschliche und herzliche Geschichten, Songs zum Lachen, Mitfühlen und Nachdenken. Unbeugsam wie eh und je orientieren sich die Raith-Schwestern nicht am seichten Mainstream um zu gefallen, sondern schöpfen die Musik aus dem Herzen, denn nur so, sagen sie, kann man sich in die Herzen der Menschen spielen. In „I mogs bunt“ geht’s um Liebe, das Leben und der Suche nach der wirklichen Freiheit, aber auch um Andi Blaimers große Sorgen, z. B. warum ihn immer der kleine Zeh juckt. Mit einer gehörigen Portion Witz und herzerfrischender Spontanität wird gesungen und musiziert.

Bayern-Folk mit den legendären Soulstimmen der Oberpfalz – viele neue Songs haben die RaithSchwestern und da Blaimer in den letzten drei Jahren geschrieben.

In den letzten Jahren haben sie sich entschlossen, kritische und mahnende Lieder zu schreiben, die die Oberflächlichkeit der sogenannten volkstümlichen Unterhaltung brandmarken. Ein interessanter Aspekt bei ihrem Auftritt in Würzburg bei einigen Songs wird sein, dass sie zusammen mit Hans-Jürgen Buchner (HAINDLING) musizieren wollen. Ein Experiment, das schon vor zwei Jahren Premiere hatte.

Auf die Frage eines Journalisten über das Ziel ihrer Kunst: „Einfach mit Liedern gegen Trump & Co. zu demonstrieren“.

Die Raith-Schwestern kommen zum ersten Mal zu den „Songs an einem Sommerabend“.